Zeit für den Geist
Thomas Röttcher - Curriculum Vitae

Archiv für Januar 2009

Frei nach dem Titel eines Supertramp-Albums aus den 70ern, betonte ich erst gestern in einem Supertramp - Crisis? What Crisis?Beratungsgespräch, dass wir die globale Finanzkrise nicht zu unserer persönlichen Krise machen dürfen.

Sicher, die “Ansteckungsgefahr” ist groß. Viele Menschen haben jüngst viel Geld verloren, andere ihre Arbeit – oder werden sie noch verlieren. Nichtsdestotrotz liegt bekanntlich in jeder Krise eine Chance. Das Leben wird weitergehen, die Menschen werden auch weiterhin ihre Geschäfte verrichten, Dinge erwerben und Dinge verkaufen – mit oder ohne Geld als Tauschmittel. Der Zusammenbruch Argentiniens nach dem dortigen Staatsbankrott hat gezeigt Diesen Beitrag weiterlesen »

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Soeben erreichte unsere Redaktion eine E-Mail mit just dieser Forderung, die Sinn ergibt. “Würden die Lagerungs- und Giftbeseitigungskosten mit in den Strompreis gerechnet, wäre Atomstrom über 4 Euro pro üblicher Einheit teuer. Nun sollen wir alle sogar für das Desaster im Atommülllager Asse zahlen”, schreibt eine gewisse Olga Masur und verweist dabei auf eine Mailaktion der Anti-Atomkraft-Initiative “.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie”, die noch bis morgen läuft.

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Gestern Nacht gelang es einem ARTE-Beitrag, meine Aufmerksamkeit länger zu binden. Zu sehen waren zwei junge, aparte Franzosen, die ein erstaunlich tiefgründiges Gespräch über Vermischung führten. Der eine, als Gast geladen, war der Autor Vincent Cespedes, der andere, der Interviewer und Moderator der Serie, Raphaël Enthoven.

Sie spannten den Bogen von unserer Multikultigesellschaft (“Vermischung findet erst statt, wenn sich Identität verändert”) über Massenpsychologie und Manipulation (am Beispiel der Wahl des französischen Staatspräsidenten Sarkozy, bei der eine soziale Vermischung nicht spontan entstand, sondern organisiert wurde Diesen Beitrag weiterlesen »

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Liebe Leserin, lieber Leser!

Vor über zehn Jahren hörte ich zum ersten Mal von der These, dass Erdöl gar nicht fossilen Ursprungs sei, sondern ein „nachwachsender“ Rohstoff. Mein erster Gedanke damals war: Das kann doch nicht wahr sein. Gefolgt von einem zweiten: Dann wäre ja das Schicksal der Menschheit doch nicht besiegelt! Ganz neue Perspektiven täten sich auf … Und dann kam der dritte, der mich schließlich davon abhielt, das Thema umgehend redaktionell aufzugreifen: Wenn das den falschen Leute zu Ohren käme, wüssten sie es für ihre Zwecke zu nutzen, und das aufkeimende Bewusstsein für die Bewahrung der Umwelt würde sabotiert

Wie ich später erfahren sollte, wurde tatsächlich manches kolportiert, doch genau aus der Richtung, aus der ich es nicht erwartet hätte. In der vorliegenden Ausgabe lesen Sie deshalb auch, wer die „Grüne Bewegung“ warum finanzierte und dass ein wahrhaftiges Herz für die Natur mit dem instrumentalisierten Klimaschutz ungefähr so viel zu tun hat wie die Biene Maja mit Monsanto. Diesen Beitrag weiterlesen »

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Das (bedingungslose) Grundeinkommen ist eines der wenigen sozialpolitischen Konzepte, die das Zeug hätten, viele unserer Probleme mit einem Paukenschlag zu lösen (ZeitGeist berichtete in Heft 2-2007).

Seither wurde die Idee von diversen Seiten und Interessengruppen erörtert, vertieft und in mehreren Modellanstätzen weiterentwickelt. Wohl bekannteste Vertreter des Gedankens, wenn auch in ihrer Umsetzungsvorstellung verschieden, sind der Unternehmer Götz Werner und der thüringische Ministerpräsident Althaus. Bereits drei Kongresse zum Grundeinkommen fanden inzwischen statt – und eine aufwändige, äußerst informative DVD wurde produziert, in Eigenregie, den Trailer dazu finden Sie unten.

Am 29. Dezember 2008 verspürte nun eine Bürgerin aus Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern, den Impuls, eine Petition an den Deutschen Bundestag einzureichen (Warum eigentlich kam nicht schon früher jemand auf diese Idee?). Diesen Beitrag weiterlesen »

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Sie finden hier ab sofort Beachtliches, Kurioses, Gesponnenes, Mutiges, Verwerfliches, Unvergessliches und allerlei anderes Unverzichtbares aus der Welt des ZeitGeist und drumherum.

Ich würde mich freuen, Sie hier regelmäßig begrüßen zu dürfen. Auch freue mich über Kommentare und Anregungen.

Herzlich,

Ihr Thomas Röttcher
(Herausgeber ZeitGeist Print & Online)

.

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